Auf geht’s: über Atlanta (USA) nach Managua (Nicaragua)

Die Uhr tickt – denn der Abflug nach Nicaragua steht an

Es ist 5 Uhr morgens und mein Wecker klingelt.

Denn gestern war ich um 22 Uhr müde und möchte noch die Wäsche hochräumen, den Geschirrspüler anschalten, den Müll raus bringen, duschen und – ganz wichtig – halbwegs in Ruhe frühstücken. Und deshalb fange ich auch gleich mit dem letzten Punkt an.

Dummerweise habe ich das „in Ruhe“ so überzogen, dass dass ich um 6 Uhr immer noch am Esstisch sitze. Also bleibt nur eines: ein paar Punkte von meiner wunderschönen Liste streichen. Sonst schaffe ich es nicht rechtzeitig um 7:30 in die Werkstatt – denn mein Auto hat ebenfalls eine Art Auszeit gebucht… Schließlich pfeift es seit ein paar Wochen. Vielleicht noch nicht aus dem letzten Loch. Aber doch merklich an der Bremsscheibe hinten links.

Nach einer Rundfahrt mit dem BMW-Shuttle durch Erding bin ich gegen 9 Uhr mit meinem etwa 10 kg leichten Rucksack am Flughafen. Und schon an der Gepäckabgabe erwartet mich ein Stück „USA“, obwohl ich dort nur umsteige:

  • ob ich den Koffer selbst gepackt habe
  • ob ich ihn immer bei mir hatte

Ich glaube, mein Blick spricht Bände…

Mit Delta nach Atlanta

Der Flug nach Atlanta verläuft relativ unspektakulär. Reichlich Essen und auch ein paar Mal Getränkeservice. Nur mit dem stetigen Kleiderwechsel von Thai bei meinem Flug von München nach Bangkok kann Delta nicht mithalten. Dafür sind wir eine Stunde früher als geplant in den USA. Nicht schlecht, denn so habe ich ausreichend Zeit für die Immigration, die auch bei „Nur-Umstieg“ / Transit nötig ist.

Zum Glück gibt es mit dem ESTA keine Probleme. Pünktlich bin ich am Gate fürs Boarding.

Managua – mein erstes Mal in Mittelamerika

In Managua werde ich direkt vom Flughafen abgeholt. Und bis dahin habe ich schon festgestellt, dass mein Spanisch-Verständnis nicht wirklich gut ist… Denn den Grenzbeamten verstehe ich praktisch gar nicht – weder auf Spanisch noch auf Englisch.

Doch irgendwann habe ich wohl alle Fragen halbwegs zu seiner Zufriedenheit beantwortet und darf einreisen, wo schon mein nächster Faux-Pas auf mich wartet: wie immer reiße ich sofort am Gepäckband den Kofferanhänger ab. Bis ich 10 Meter weiter jemanden sehe, der kontrolliert, ob man auch sein eigenes Gepäck dabei hat.

Also bleibt mir nichts anderes übrig, als zurück zum Abfalleimer zu gehen und den Anhänger heraus fischen. Immerhin verläuft so die Kontrolle mit einem breiten Grinsen… 🙂

Im Hotel „La Pyramide“ bekomme ich auch direkt mein Zimmer – und lege mich nach dem 15-Stunden-Flug direkt ins Bett.

20171202-0715_Nicaragua_Managua_LaPyramide
La Pyramide – der Name ist Programm 🙂

Mal schauen, welche Abenteuer in den nächsten Tagen auf mich warten…

 

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