Durbar Square in Patan und Kathmandu

Wie gewohnt wache ich zwischen 6 und 7 Uhr auf. Hmmm, nur: was soll ich jetzt machen? Nochmal schlafen fällt flach, weil wir uns um ca. 8 Uhr beim Frühstück treffen wollen und ich vorher noch Haare waschen und Zähne putzen will. Also aufstehen 😀

Um 7 Uhr bin ich also im Frühstücksraum und sehe, wie eine Gruppe Trekker los zieht. Morgen ist es dann für mich soweit…

Das Frühstück ist – was den europäischen Gaumen betrifft – ziemlich übersichtlich. Ich nehme also erstmal einen Kaffee, dazu ein Glas Lemonsaft und ein Croissant. Da Letzteres ziemlich trocken ist, schwenke ich für den zweiten Gang auf Toast und Rührei um. Natürlich frisch gemacht. 6 zusätzliche Zutaten stehen bereit, unter anderem Ingwer und Zwiebeln. Meine Aussage, dass ich nur ein Rührei haben möchte, wird mit einem ungläubigen „even no chillies?“ quittiert. Ja, zum Frühstück einfach nur ein Rührei. Reicht völlig 😉

Mit der Zeit finden sich auch die anderen am Frühstückstisch ein. Allerdings bin ich so voller Tatendrang (und durstig), dass ich erstmal los gehe, um Wasser zu kaufen. Gut, dass der nächste Kiosk gleich um die Ecke ist. So kann ich mich wenigstens nicht verlaufen.

Anschließend starten wir die Suche nach einem Taxi. Wir laufen etwa einen Kilometer, bis wir ein freies Taxi finden, mit dem wir den Preis verhandeln können. Warum wir nicht früher eines gefunden haben? Gute Frage… Sollten eigentlich ausreichend Taxis herum fahren. Doch unsere Gruppenanzahl von 9 Leuten würde nach europäischen Maßstäben mindestens 3 Taxen benötigen. Vor allem, weil in Kathmandu ein Taxi scheinbar per definitionem ein Kleinstwagen ist. Doch hier passen auch schon mal vier Leute auf die Rücksitzbank. Immerhin darf ich den Luxus haben, vorne zu sitzen. Und schon startet die Fahrt nach Patan bzw. Lalitpur zum dortigen Durbar Square.

Leider ist dort einiges vom Erdbeben 2015 zerstört worden, so dass einige Gerüste rund um die Tempel stehen.

Nachdem wir einige Zeit rund um die Tempel und in den Gassen herumspaziert sind, suchen wir ein Café, um uns zu stärken.

Von dort führt uns eine sehr abenteuerliche Taxifahrt zurück nach Kathmandu. Als der Taxifahrer komplett abbremst, weil ein Mann im Weg steht, traue ich meinen Augen nicht: Der Mann kippt ganz langsam direkt vor das Taxi. Angefahren wurde er allerdings nicht. Ein anderer Mann zieht den am Boden liegenden zur Seite, damit wir weiter fahren können. So etwas habe ich bisher auch noch nicht gesehen…

Zurück in Kathmandu holen wir zunächst erst kurz Luft, bevor wir uns am Abend dem Durbar Square in Kathmandu widmen. Dort sind einige Zonen extra als „Safe Zone“ bzw. „Danger Zone“ ausgewiesen.

Wir lassen die Stimmung des Ortes auf uns wirken und kommen zufällig bei einer Trance-Session vorbei, bevor wir beim  Rückweg zum Hotel eine kleine Buddha-Stupa entdecken.

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