Im Café – die Themen vom Nachbartisch vs. Leben im Moment

Heute hatte ich einen echten Heißhunger auf so ein süßes, sahniges Stück Schokoladentorte. Und dazu einen leckeren, cremigen Latte Macchiato.

Im Café

Den Latte Macchiato hätte ich zwar auch daheim haben können, nur die Torte nicht. Und überhaupt wollte ich mal wieder „Leute gucken“. Also ab ins Café und eine Prinzregententorte mit dem Latte Macchiato krönen (oder umgekehrt!?). Und – das ist das Wichtigste – genieeeeßeeeeen 🙂

Am Nebentisch sitzen drei Mädels im höchsten Pubertieralter und deren Mütter. Da die Tische ziemlich eng gestellt sind und ich ja – bis auf Torte und Kaffee – mich gegen jegliche Ablenkung entschieden habe, dringen die Gespräche doch irgendwann an mein Ohr. Und was ich da höre, bringt mich unweigerlich zum Schmunzeln:

A: Endlich habe ich ein Puder gefunden, das nicht zu dunkel für meine Haut ist...

(mir fällt da gerade ein, dass ich heute Morgen meiner Arbeit ganz ungeschminkt entgegen getreten bin… Ist mir allerdings auch kein Zacken aus dem Krönchen gebrochen 🙂 )

B: Ah! Meine Tochter bekommt keine Klammer! Wer weiß, was das alles anrichtet! 
Das kann man ja gar nicht wirklich beurteilen...

(stimmt! Ich hatte eine Klammer bzw. Zahnspange in meiner Jugend. Hat erst meine Zähne gerade gerichtet. Bis meine Zähne auf die glorreiche Idee kamen, dass das absolut überbewertet sei und sie lieber etwas unkonventiell seien)

Ich musste nach weniger als fünf Minuten nur noch schmunzeln, was wir in unserer Gesellschaft doch für „Probleme“ haben.

Leben im Moment

Und dabei hat mir ein Freund erst heute gesagt, dass man seinen Meniskus nicht für den Friedhof aufheben braucht – und er stattdessen lieber im Moment lebe, auch wenn er dafür eine Meniskus-OP auf sich nehmen muss.

Und – ganz ehrlich: er hat Recht! Was bringt es einem, wenn man sich darüber aufregt, was gestern oder letztes Jahr war? Wird nächste Woche noch jemand wissen, dass ich heute ohne Schminke auf Arbeit war? Ob das überhaupt jemandem aufgefallen ist…?

Deshalb klaue ich mir folgenden Spruch für mein heutiges Tagesmotto:

Ich mag keine Menschen, die überall was suchen, dass sie aufregt.
Ich mag Menschen, die überall was finden, dass sie fasziniert.

In diesem Sinne: carpe diem (et noctem) – und genieße das Leben!

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