Warum sucht man immer in der Ferne?

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, warum man die eigene „Nachbarschaft“ am wenigsten kennt?

Ich hatte die letzten Tage gleich zwei solcher Erlebnisse:

Zuerst habe ich an einer Mondscheinführung in Erding mit einer Freundin teilgenommen. Beim Blick aus den Fenstern habe ich dann erzählt, was ich schon alles von Erding weiß – und sie war zutiefst verblüfft, da ich erst seit einem halben Jahr hier wohne. Ihr selbst waren diese ganzen Informationen nicht geläufig.

An diesem Wochenende habe ich nun die Retourkutsche bekommen – allerdings nicht von ebendieser Freundin, sondern von meinem Geburtsort. Mit der Familie ging es zuerst lecker zur Krone zum Essen. Der anschließende Verdauungsspaziergang ging zunächst Richtung Kurpark. Schon nach wenigen Metern standen wir dann vor der Kirchenburg. Um genau zu sein: der angeblich größten Kirchenburg Deutschlands.

Und das quasi um die Ecke, wo ich aufgewachsen bin. Und ich wusste das nicht. Und war niemals bewusst in diesem Ort. Ja, ist denn das zu fassen? Da reist man um die halbe Welt, besichtigt fremdländische Tempel und kommt zurück, um dann festzustellen, dass man die Nachbarschaft noch nicht kennt. Ok, ich gebs ja zu: die habe ich mir „für später“ aufgehoben, wenn ich mal meine, nicht mehr so weit reisen zu können. Doch wenn man’s genau nimmt, sollte man auch die Nachbarschaft nicht aus den Augen verlieren!

Also: Augen auf und immer offen für Neues sein – egal ob 10.000 km oder 10 m dazwischen liegen!

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