One line please, ONE LINE – mein erster Tag in Asien

Mit Thai Airways geht es entspannt nach Bangkok. Das Abendessen ist bereits asiatisch angehaucht: Reis, Gemüse und Hähnchen. Am spannendsten finde ich allerdings, wie oft sich die Stewards und Stewardessen umziehen. Scheinbar tragen sie bei jedem Essen etwas anderes. Und ich? Ich miefe langsam vor mich hin 🙂

Bangkok – strenge Ordnung im Land des Lächelns

Um 6 Uhr ist es dann soweit: Landung in Bangkok! Etwas verwirrt laufe ich hin und her, weil zwar ein Flug nach Vientiane ausgeschrieben ist. Nur leider nicht um die Uhrzeit wie meiner und auch nicht mit Thai, sondern mit Lao Airlines.

Irgendwann habe ich dann verstanden, wo ich hin muss und dann gibt es nur noch eines: „One line please. ONE LINE!“ Dagegen ist Schlange stehen in Deutschland wirklich pillepalle. Denn wer sich hier nicht an die Regeln hält, wird gnadenlos vom Flughafenpersonal angemotzt. Und das im Land des Lächelns. Sowas soll’s geben.

Fünf Stunden habe ich am Flughafen Zeit. Und ich bin wohl die einzige, die es schafft, in Bangkok im Flughafen zu frieren. Und das trotz Langarmshirt, Jeans und Softshelljacke. Meine Theorie besagt ja, dass Bangkok den Flughafen morgens auf Minusgrade herunter kühlt, damit er dann tagsüber angenehm auf 22 Grad temperiert ist 😉

Endlich hat das Warten ein Ende und es geht weiter nach Vientiane. Meiner ersten Station in Laos. Allerdings bin ich beim Abflug so müde, dass ich noch vor dem Start im Flieger eingeschlafen bin.

Vientiane – mein erster Tag auf asiatischem Boden

In Vientiane geht es fast geschlossen zum „Visa on Arrival“-Schalter. Nach 30 US-Dollar und 1 Passbild weniger darf ich endlich nach Laos einreisen. Noch schnell meinen Rucksack vom Gepäckband abholen und dann nichts wie hin zum „Prepaid-Taxistand“. Auf dem Weg dorthin fragt mich ein Franzose, der wohl jemanden abholen will, ob das der Flug von Frankreich war. Ja, so klein ist die Welt 🙂

Mit dem Taxi fahre ich zu meiner ersten Übernachtungsmöglichkeit: dem Moonlight Champa Guesthouse, wo mich Mr. Ley („you can call me Mr. Ley“) begrüßt. Mein Zimmer liegt im dritten Stock – „Penthouse“ mit Blick über Vientiane. Das Treppenhaus ist zwar viel zu steil und ich bleibe auch mehrmals während des Aufenthalts mit meinem Kopf am Absatz hängen, doch so bleibe ich wenigstens fit 🙂

Vat Sisaket

Nach einer kurzen Verschnaufspause hält mich nichts mehr im Guesthouse und ich werfe mich ins Getümmel Richtung Vat Sisaket, einer der ältesten Tempel in Vientiane mit hunderten Buddha-Figuren.

 

Fasziniert bleibe ich hier und genieße mitten im Februar warme Temperaturen und eine völlig neue Kultur für mich.

Mekong-Ufer – das abendliche „Schaulaufen“

Am Abend gehe ich zum Mekong-Ufer, wo sich eine tagsüber trubelige Straße in eine Outdoor-Sportzone verwandelt hat: überall tummeln sich Jogger (statt Autos), Walker und sogar zwei Aerobic-Kurse finde ich.

Bei dem Bummel zurück zum Guesthouse komme ich bei 8 Night… vorbei, wo mir ein Touri von den sagenhaften Falafel vorschwärmt: sie bringen mich entweder in den Himmel oder ich bin zumindest in irgendeiner Art transformiert. Sicherheitshalber (und da ich ja in Laos bin) entscheide ich mich lieber für ein einheimisches Gericht und setze mich zu einer Holländerin an den Tisch.

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